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Schnipsel aus dem postpubertärem Tagebuch. from Vienna.

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fotos und 140 zeichen #001

3 min read

Du dachtest wohl, du bliebest von meinen tweets und instagram-fotos verschont? Pech gehabt, denn ein Ziel dieses Blogs war und ist es, eine zentrale Anlaufstelle für mein gesamtes Online-Leben zu haben.

Hier also einige Fotos und kurze Gedanken aus den letzten 3 Wochen. Retrospektiv, denn oft fehlt mir einfach die Zeit, extra einen Blogpost zu verfassen. Von Vorne nach Hinten:

Asia-Wochen bei Hofer. Geht immer.

Mein Institut zieht in den alten WU-Campus um. „Lernfabrik“ lautet hier das Architektur-Prinzip.

Das Stammlokal der Polizeiwache?! Nein, ein Thai-Imbiss ganz ohne Polizist_innen im Speiseraum. Schmalzhofgasse, 1060 Wien.

Leben > Studium. Im Kreisky-Park, Bester.

 

Mein Artikel der (letzten) Woche.

Standbild aus einer Performance, die ich für einen Freund gefilmt habe. Mehr bekommt ihr wohl nie zu sehen.

 

Das neue header-bild des Blogs. Zufällig entstanden, beim Zücken meines Handys. Zufällige Dynamik.

. 1050, Wien.

 

Schöne Ausgabe, oder? Auch schon fast fertig. Bin leider etwas enttäuscht, liegt aber vielleicht auch an der Übersetzung. No frech here.

Meine 3-Sekunden Internet-Fame auf der Videowall am Campusfest. Oder auch nicht, denn das Festival hat niemanden interessiert.

: Wir statten zwei alte Hifi-Boxen mit einem Autoverstärker und Bleigelakku aus -> mobile Anlage für den Baggersee. to be continued.

ciao, hasta manana

living with machines #001 – Goldfisch (just like ur brain)

2 min read

mein gehirn scheint mir kaputt, viele synpasen gekappt, einige durchgekokelt. Ich weiß nicht genau, was das restless-lag syndrom ist, aber ich wackle aus hibbeligkeit zumindest ständig mit meinen beinen. während ich den sitzplatz wechsle, mir einen tee mache, etwas in neuem Tab öffne, den tee vergesse, etwas dummes tweete, 5 seiten lese, kurz rausgehe, alles vergessen habe. nach 23 uhr wird das rotieren ziemlich anstrengend, rastlos im bett liegen kommt nämlich dazu. die nacht ist kurz, die timeline von gestern und heute, die tageszeitungen, sie verschwimmen zu einem etwas.

egal wie sehr ich mir vornehme, während der sterbens langweiligen literaturtheorie vorlesung nichts zu googeln, irgendwann werde ich vom catcontent entwaffnet. dabei gefällt mir literaturtheorie, nur die vorlesung ist wirklich langweilig. vielleicht ertrage ich auch einfach nicht mehr diese langeweile. in seminaren, bei denen mensch auch mal den mund öffnen soll, ist es viel besser. das alibimäßige nach fragen fragen durch den lehrkörper zähle ich übrigens nicht als aufruf zur wortmeldung.

dadurch, dass nichts fertig wird, ist es schwer, zwischen lebensmodi zu unterscheiden. lerne ich gerade noch, arbeite ich schon, schlafe ich wieder? das blau des displays macht übrigens rastlos, ich bin auch merklich kurzsichtiger.

eine freundin meinte, ihr geht es ganz ähnlich. eine stunde konzentriert ein buch zu lesen, das wird zur mammutaufgabe. aber war es jemals besser? und haben wir als kinder einfach nur flüchtiger gelesen? überhaupt generiert lesen immer bedeutung, es ist nur eben nicht die, welche wir in interpretationen bei suhrkamp und reclam finden.