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Schnipsel aus dem postpubertärem Tagebuch. from Vienna.

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Momentaufnahme #0009 – going home from da party, drunk on ... ?

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Der Burger liegt schon weit vor der Haustür wie ein Brocken im Magen. Aber mit 1,99€ und amerikanischen Flair lässt man sich eben locken, erst recht wenn es nach 12 und man selbst etwas bedüdelt ist. Ein american diner mit Kaffee und Kuchen wäre auch fein. Im Schnellrestaurant besteht die Belegschaft aus Männern und die Kunden aus betont männlichen Bikern. Anstatt hier zu arbeiten oder zu sitzen, sollten sie sich lieber um 5 zum Kaffekränzchen treffen. So richtig nett bei jemanden daham. Ihrem Schlafrhythmus würde es gut tun.

Das Restfett macht sich eher depressiv bemerkbar, schon beim Heimlatschen. Das kommt sicher vom Rosmarin statt Gurke im Gin-Tonic. War das überhaupt Tonic? Ich fürchte, es war bitter lemon. Bittere Gschicht. Shamir und sein neues Album Ratchet treiben mich trotz allem voran. Es war Home-Party und wir waren vor dem Gastgeber da. Kein Problem, ummuttert wurden wir lang genug und gegessen haben wir zuvor eh.

Menschen, die besser gelaunt, erfolgreicher oder trunkener sind, als man selbst. Und wiederum andere, mit denen man über solchen Blödsinn nicht nachdenken muss. Eine kleine Verschwörung bildet sich, als wir am Putzplan-Roulette drehen und ein paar Dienste neu verteilen. Weil wir nett sind, versuchen wir danach alles zu rekonstruieren und scheitern trotz bester Absichten. Der Burger wird gerade sicher von den biologisch angepflanzten Vollkorn-Spaghetti in meinem Darm umspielt. Die gab es mit Gemüsesoße.

Morgen dann wieder brav auf Montag vorbereiten, denn der kommende ist ernster als die sonstigen Montage. Vor lauter Hinfiebern fehlt mir die Zeit zum nüchternen Denken oder Lesen. Statt Weltliteratur die krakeligen Mitschriften meiner selbst. Und Facebook-Events, die ich nie besuchen werde, deren Beschreibungen sich aber zauberhaft anhören. Wie beim Blättern durch einen teuren Reisekatalog. Nichts mit Malle. Aber mein Wien ist eben ein Wien wie auf Schienen, ich fahre von A nach B, meist ohne nach links oder rechts zu blicken. Für so ein Event müssten Weichen neu gestellt werden. Für dieses Wochenende ist es mir schon genug, einen Picknick-Snack für einige Leute vorbereiten zu müssen. Blätterteig, ja Blätterteig ist ein Anfang.

Shamir – Vegas als Schlusswort.

Restfett-Kollektion: Langweile dich in deiner Jugend

1 min read

T-Shirt Design

T-Shirt Design

Weil ich selbst nach einem leichten Weißbier so ein wenig betrunken bin und gestern dann auch noch früh aus meiner Stammbar Heim bin, war sowohl kreative Energie als auch das Gefühl großen Verantwortungsbewusstseins vorhanden. Daham mal eben diese beiden Tees hingetrickst. Zeit für Siebdruck, oder?!

Stay responsible, stay uncool!

(Photoshop-Vorlage für T-Shirt Designs von Threadless)

Momentaufnahme #0004 – Gedanken, looped.

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Die Gedankenschleifen holen mich ein, einige umkreisen mich schon seit Wochen. Mit deren Drehen wälze ich mich im Bett. Mit dem nagenden Gewissen kommen vergangene Momente wieder hoch, Ereignisse der letzten Woche, eben noch unverdaut. Und nicht etwa, weil sie so schrecklich sind. Nein, es war eine schöne Woche, nur ein bisschen Traufe und wenig Regen. Jetzt fehlt mir euer Streicheln, eure Umarmung besoffen im Bett. die Raubtierfütterung mit Pommes, das Ketchup in meinem Bart und auf deiner Hand.

Was habe ich an diesem Abend fotografiert? Die Einwegkamera gewährt keinen Einblick, bis das magische letzte Foto verschossen ist. Und ich sie zurück zum Müller trage.
Am Bettrand der andere, wie seine langen Beine aus dem Bett ragen und es so aussieht, als sei er der Riese unter den sechs Zwergen. Ein paar Stunden später verschmäht dein Mitbewohner Gnocchi mit Pesto und Parmesan, die gönn ich mir. Dem verstimmten Magen zum Trotz. Cola gibts gratis im ersten Bezirk, die Welt ist gut zu mir.

Aber diese Erinnerungen will ich jetzt loswerden. Leere soll sich breit machen, die frohlockende Leere eines noch nicht berührten Tages, die Leere einer traumlosen Nacht. Habe ich auch die letzten zwei Sonntage Tabletten nachgelegt, um zu funktionieren? Ich weiß es nicht mehr.
Ob wir jemals wieder so gut aussehen werden, wie die vergangenen Tage? So abgewetzt, so letzte-Kraft?